Müdigkeitssyndrom

Das wirkliche Thema hinter dem chronischen Müdigkeitssyndrom


Hallo Ihr Alle,

Ernsthafte EFT Schüler werden diesen Artikel von Sarah Marshall aus GB studieren wollen. Beachte, wie schnell sie viele emotionale Themen hinter der "Unfähigkeit" ihrer Klientin findet, nicht die Treppe herunter gehen zu können.

Mit Umarmungen, Gary

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von Sarah Marshall
übersetzt von Birgit Ahues

Hi Gary,

Ich arbeite mit vielen Menschen, die unter dem chronischen Müdigkeitssyndrom oder unter vielen anderen Müdigkeitskrankheiten leiden. Ich wende mit großem Erfolg EFT zusammen mit anderen Techniken an und ich möchte eine Erfahrung mit einer bestimmten Klientin mitteilen.

Die Klientin, mit der ich arbeitete war ans Haus gefesselt, um sich zu schonen konnte sie nur einmal am Tag die Treppe herunter kommen. Meine Klientin hatte mich für persönliche Sitzungen gebucht, aber wir fühlten, dass eine Telefonsitzung ihr dabei helfen würde zur Therapie zu kommen.

An diesem Punkt möchte ich hinzufügen, dass Menschen mit dem chronischen Müdikeits-Syndrom viele Ängste haben
Angst, dass es schlimmer wird,
Angst, dass sie sich nicht mehr erholen werden,
Angst, dass es zu einem Rückfall kommt,
Angst dafür zu viel zu tun (physisch und mental),
Angst etwas zu tun, dass in der Vergangenheit zu einem Rückfall führte dass verbraucht natürlich viel Energie.

Und sie können sich konstant durch die vergangenen Erfahrungen re-traumatisieren. Einige Menschen, aber nicht alle, haben Angst davor was passiert, wenn es ihnen gut geht oder was die Wiederherstellung für sie beinhalten könnte Verantwortung, mögliches Blamieren für etwas, dass sie falsch gemacht haben, und der Unmöglichkeit zu anderen Nein zu sagen, dies sind einige Dinge, die hochkommen. Natürlich ist jeder individuell, aber ich habe viele ähnliche Ängste bei meinen Klienten gesehen.

Ich beginne zu allererst mit dem, was es meinen Klienten unmöglich macht in meine Praxis zu kommen, und das war, ohne Angst die Treppe herunter zu kommen. Ich bat sie, zu raten, was sie fühlt, wenn sie sich vorstellt, dass sie nach dem Telefonanruf die Treppe herunter steigt.

Ihre Intensität lag bei 8, auf einer Skala von 0 bis 10 und es war Angst. Wir brachten es mit klopfen des "8 Angstgefühls" herunter, bis es eine 5 von 10 erreichte, und klopften die Gedanken die dabei hoch kamen:

Auch wenn ich mich davor fürchte, die Treppe herunter zu gehen...
Auch wenn ich mich davor fürchte, dass es mir danach schlechter geht...
Auch wenn ich die Treppe nicht herunter gehen möchte...


Als wir die Angst herunter gebracht hatten und sie sich ok fühlte, wenn sie sich vorstellte, dass sie die Treppe herunter geht, machten wir die Movie -Technik und klopften:

Auch wenn ich dieses Übelkeitsgefühl in meinem Magen fühle, wenn ich daran denke ,die Treppe herunter zu gehen...
Auch wenn ich dieses Angstgefühl in meiner Brust habe, wenn ich die erste Stufe erreiche...


Wir klopften alle physischen Symptome bis sie auf Null von 10 waren und sie konnte sich vorstellen, dass sie die Treppe ohne negative Emotionen herunter geht.

Sie bemerkte dann, dass es nicht darum geht die Treppe herunter zu steigen, sondern um die Angst was von ihr erwartet wird, wenn sie es tut "Ich muss zurück zum College". Also klopften wir:

Auch wenn von mir erwartet wird, dass ich sofort zurück zum College gehe, sobald ich die Treppe herunter gehe
Auch wenn das Treppen herunter gehen der "Beweis dafür ist, dass es mir gut geht...
Auch wenn mein Mann mich als gesund ansehen wird und ich zurück ins College muss...


An diesem Punkt bemerkte sie, dass es beim Treppen herunter gehen nicht um das Treppen herunter gehen geht. Es ging mehr um ihre Erwartungen, und sonst nichts. Sie stellte es sich dann vor die Treppen herunter zu gehen, es zu genießen, die Treppen herunter zu gehen, und dann wieder zurück. Sie fühlte, dass es in ihrem Magen gurgelt, also klopfte sie:

Auch wenn mir nur der Gedanke ans Treppen herunter gehen den Magen gurgeln lässt...

Bei der Hälfte dieser Runde fühlte sie, dass ihr Bauch diese Information "verdaut" und fühlte, dass es ein gutes Zeichen ist. Sie fühlte auch, dass das Treppenabsteigen möglich war.

Auch wenn mein Bauch dies verdaut, ich öffne mich für die Möglichkeit, dass das Treppen absteigen möglich ist...

Wir testeten sie, indem sie es sich einige Male vorstellte, wie sie die Treppe herunter geht und sie fühlte sich gut. Wir bemerkten während der Sitzung, dass ihr Bauch gurgelte sobald es zu einer Erkenntnisänderung kam, also nahmen wir es als Test für unsere Arbeit.

Wir machten weiter, indem wir andere Zeiten klärten, bei denen es in der Vergangenheit beim Treppen herunter gehen zu Verschlechterungen kam. Am Ende der Sitzung kam es hoch, dass sie Menschen nicht gerne im Stich lässt. Viel lieber macht sie gar nichts, als es zu versuchen, es nicht zu vollenden und dann jemanden damit im Stich zu lassen. Ich stimmte zu, dies in der nächsten Sitzung zu bearbeiten.

Am nächsten Tag telefonierte ich mit meiner Klientin um unsere nächste Sitzung zu vereinbaren. Ich erwartete ihren Mann zu sprechen und mit ihm einen Zeitpunkt zu vereinbaren, wann es ok wäre mit meiner Klientin zu sprechen und zu meiner Überraschung hat ich sie am Telefon. Ich schlug einen Termin vor und meine Klientin antwortete, dass sie NUR hochgehen müsste um ihren Terminkalender zu holen! Sie war seit unserer Sitzung am Vortag einige Male die Treppe hoch und runter gegangen (auch wenn sie sich ausruhen und langsam gehen muss): Sie hatte endlich bemerkt, dass es nur darum geht die Treppe herunter zu steigen und nur darum.

CMS ist sehr Komplex und nicht erfährt in so kurzer Zeit so ein Ergebnis wie diese Klientin. EF ist ausgezeichnet dazu geeignet die Ängste von Menschen mit CMS zu klären und loszulassen, die sie in ihrem täglichen Leben erfahren (was natürlich Energie verbraucht) und ihre Unfähigkeit ihre Aktivitäten auszudehnen.

Ich persönlich habe 5 Jahre unter CMS gelitten und habe mich vor 3 Jahren vollständig davon erholt. EFT war ein Teil meiner vollständigen Heilung und ich weiß durch meine Arbeit mit Klienten, dass es für sie auch möglich ist.

Mit Wärme und Liebe,

Sarah Marshall
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