Diabetes

Ein Fall von Diabetes


Herzlichen Dank für die Übersetzung an das EFT-Forumsmitglied Irene Müller!
Von John Russo

Michael ist ein 59-jähriger übergewichtiger Mann. Er leidet an Beingeschwüren, fortgeschrittenem Diabetes, Bein- und Rückenschmerz. Diagnostiziert im Jahr 2001.
Medikation: 3 Insulinspritzen pro Tag. Blutzuckertesten mehrmals pro Tag. Durchschnittlicher Wert 400.
Abhängig von Zuckerprodukten, 5-6 Liter Softdrinks pro Tag.

Ernsthafteste Reaktion: am Rande eines Komas, 17- tägiger Spitalsaufenthalt zur Stabilisierung.
Grund für die Konsultation: Diabetes, Beinschmerz, Rückenschmerz, Müdigkeit.
Empfehlung durch einen Besucher eines offenen EFT-Seminars.

Michael erinnerte sich, dass ihm als Bub gesagt wurde, er solle nicht so viele Süßigkeiten essen. Seine Tante sagte zu ihm, wenn er es täte, würde er "Zucker" bekommen, wie ihn seine Großmutter hatte ("Zucker" bedeutet in diesem Fall Zuckerkrankheit). Es ist "erblich". (Der "Same war gelegt".) Sein Verlangen nach Süßigkeiten begann zu wachsen. Als Kind gelang es seinen Eltern, seinen Konsum irgendwie zu beschränken. Als er erwachsen wurde, heiratete und aus dem Haushalt seiner Eltern wegzog, wurde sein Verlangen leichter gestillt, trat aber auch öfter auf.
Es gab mehrere Themen anzusprechen:

1. Seiner Tante zu vergeben, dass sie seinen Groll verursacht hatte
2. Verlangen nach Süßigkeiten
3. Sich selbst seine Abhängigkeit vergeben
4. Den Energiefluss zu seiner Bauchspeicheldrüse wiederherstellen

Im EFT-Setup die Affirmation für das erste Thema:
"Auch wenn meine Tante mir sagte, ich würde "Zucker" bekommen, vergebe ich ihr tief und aufrichtig"

Der Erinnerungssatz war: "Meiner Tante vergeben". Auf einer Intensitätsskala von 0-10 fiel das Thema von 8 auf 5. Bei einem folgenden Versuch kompletten Vergebens blieb das Thema bei 5 keine Änderung. Die darauf folgende Affirmation: "Obwohl ich ärgerlich bin auf meine Tante, vergebe ich ihr tief und vollkommen". Der Satz beinhaltete ein lautes Aussprechen des Wortes "Ärger". Danach ging die Intensität des Ärgers von 5 auf 0. Thema gelöst.

Das 2. Thema: das Verlangen behandeln.

Wir gaben Michael ein Glas seines Lieblings-Softdrinks, und [eine cremige-schokoladige üppige Süßigkeit]. Grad des Verlangens: 10+. Der Setup-Satz war: "Auch wenn ich Verlangen nach diesen Naschereien habe..." Der Erinnnerungssatz schloss ein: "Naschereien... vergebe mir". Messen des Verlangens: von 10+ auf 7/8. "Restliches erlangen" in einer nachfolgenden Runde brachte keine Änderung. Neuer Setup: "Auch wenn ich Verlangen nach diesen Leckereien habe, respektiere ich mich." Erinnerungssatz: "Süßigkeiten... respektiere mich."

Gemessenes Verlangen: von 8 auf 0. Michael schob den Softdrink und die Kuchen weg.

Dieser wichtige Schritt erleichterte auch Thema 3, seine Abhängigkeit von Zucker. Themen 2 und 3 gelöst.

Thema 4: der nicht funktionierende Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Setup-Satz: "Auch wenn mein Pankreas faul ist, akzeptiere ich mich ganz und gar." Folgesatz: "Fauler Pankreas..." Wir machten das EFT Basisrezept 3x durch, weil wir das Ergebnis nicht messen konnten.
Zusammenfassung: Michael ist sich selbst gegenüber entspannter. Er hat sein Verlangen nach exzessivem Geschwätz verloren. Seiner Tante zu vergeben, dass sie den Samen gelegt hatte, hat ihn beruhigt.

Sic selbst sein Verlangen zu vergeben, zu akzeptieren und zu respektieren, hat ihm tatsächlich erlaubt, Zuckerwerk aus seiner Ernährung wegzulassen. Er trink jetzt iät-Softdrinks; eine 0,7 Liter-Flasche jeden 2. Tag, gelegentliche Süßigkeiten bei Feiern und ähnlichem.
Was den faulen Pankreas betrifft: sein Insulinbedarf fiel dramatisch von 3 Spritzen pro Tag auf ungefähr 1 pro Woche. Sein Zuckerwert beim Testen fiel von 400 auf ca. 109.

Sein Beingeschwür heilt gut, und die Durchblutung seiner Füße hat sich verbessert. Bein- und Rückenschmerz sind verschwunden, und er kann die Nacht durchschlafen. Sein Energieniveau hat sich dramatisch verbessert.

Ein seltsamer, aber interessanter Nebeneffekt tauchte auf: Michaels Verlangen zu rauchen hat sich stark verringert. Sein Zigarettenkonsum ist von einem Karton pro Woche auf 3 Schachteln gesunken.

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